FEK e. V.: Eine Denkvereinigung
führte ihre Jahreshauptversammlung
in Oberfranken durch

2. Mai 2017 | EJ 2/2017

Kulturelle Grundlagen und Perspektiven Europas
im Spiegel der Zeit

Wirsberg – Daß Neudrossenfeld mit ihren Bürgern Ausrichter der Europatage im zweijährigen Turnus seit 2003 ist, hat die Europa-Gemeinde der gemeinnützigen und privat finanzierten Fördergesellschaft für Europäische Kommunikation (FEK e. V.) mit Sitz in Nürnberg zu verdanken, deren Gründer Peter Verbata die Idee und Konzeption für eine solche überregionale Veranstaltung entwickelte, die dann Dr. Hans Kolb von der IHK Bayreuth aufgriff und ins Rotmaintal holte, obwohl sich mehrere bayerische Städte um die Austragung bewarben. Durch großzügige finanzielle Unterstützung der IHK, der Kommune Neudrossenfeld mit ihrem damaligen Bürgermeister Dieter Schaar und dem Landkreis Kulmbach mit Landrat Klaus Peter Söllner von Anfang an und später der Oberfrankenstiftung, ist daraus eine weithin beachtete europäische Begegnungsplattform der Kultur, Philosophie, Wirtschaft, Diplomatie und Politik geworden. Das machte FEK-Vorstandsvorsitzender Senator h.c. Peter Verbata bei der Jahresversammlung im Hotel Reiterhof Wirsberg deutlich.

Sie freuen sich auf die «8. Neudrossenfelder Europatage»: Kurator Frank Eckert vom Hotel Reiterhof, PD Dr. Wolfgang Otto, Mitglied des EUROjournals-Kollegiums, stellvertretender Landrat Dieter Schaar, Konsul Michael Wittmann aus Luxemburg, Bürgermeister Harald Hübner und FEK-Vorstandsvorsitzender Peter Verbata (von links).

Sie freuen sich auf die «8. Neudrossenfelder Europatage»: Kurator Frank Eckert vom Hotel Reiterhof, PD Dr. Wolfgang Otto, Mitglied des EUROjournals-Kollegiums, stellvertretender Landrat Dieter Schaar, Konsul Michael Wittmann aus Luxemburg, Bürgermeister Harald Hübner und FEK-Vorstandsvorsitzender Peter Verbata (von links).

Foto: Horst Wunner




„Wir freuen uns schon auf die Europatage 2017 vom 19. bis 21. Mai, wo Ladinien (Dolomitenregion) im Fokus steht und sich auch zum ersten Mal die Niederlande mit Apeldoorn, im Gelderland gelegen, präsentieren“, sagte Verbata. Über die Sprache, Kultur und Literatur, würde ein Teil von Südtirol vorgestellt, der vielen noch nicht so bekannt sei. Künstler, eine Musikgruppe und ein Chor bringen Brauchtum nach Neudrossenfeld, geben Einblicke in die fünf Täler Ladiniens. Schon am Samstag ab 13 Uhr und den ganzen Sonntag kann die Lebensart Ladiniens mit allen fünf Sinnen genossen werden. Die Besucher dürfen ein tolles Fest für jedermann erwarten. Der Vorstandsvorsitzende erinnerte an eine Antwort von Jean Monnet, dem Präsidenten der Hohen Behörde der Montanunion, der einmal auf die neugierige Frage, womit er anfangen würde, wenn sich noch einmal solche bedeutende Gründungssituation für etwas Verbindendes ergibt, äußerte er: „Mit der Kultur, denn von der Kultur entwickelt sich alles bis zur Wirtschaftspolitik“. In diesem Zusammenhang offenbarte Verbata auch die Namen der neuen Träger der FEK-Auszeichnung, der Europamedaille Kaiser Karl IV., die im Rahmen eines Festaktes verliehen wird: Dr. Theo Waigel, früherer Bundesfinanzminister; Professor Dr. Dr. Otmar Issing, ehemaliger Direktor der Europäischen Zentralbank, und Cavaliere Hubert Dalponte, der langjährige Präsident des Tourismusverbandes aus Ladinien.

Laut dem stellvertretenden Landrat Dieter Schaar steht der Landkreis Kulmbach nach wie vor voll hinter den Europatagen, „für mich sind sie ein herausragendes Ereignis mit einer gelungenen Kombination aus Wirtschaftspolitik, Kultur und Bürgerfest, sowie der Ehrung verdienter europäischer Persönlichkeiten“. Schön sei auch, daß Apeldoorn mit vor Ort ist, die Verbindungen zu dieser Stadt habe Landrat Klaus Peter Söllner über die Genußregion Oberfranken möglich gemacht. Eines wollte Schaar noch herausheben: Der Name Peter Verbata ist untrennbar mit den Neudrossenfelder Europatagen verbunden. Der Bürgermeister Harald Hübner sieht diese Form der besondern „Neudrossenfelder Europatage“ als einen kleinen Beitrag zum besseren Verständnis der Menschen in einem vereinten Europa und dem Kennenlernen nicht so bekannter Regionen. „Damit kann auch der Jugend aufgezeigt werden, daß ein einiges Europa ohne egoistische Interessen einzelner Staaten ein einzigartiges Friedensprojekt in der langen Geschichte des Kontinents ist. Unsere Bürger und die Region freuen sich in gespannter Erwartung auf die Gäste aus den Dolomiten und Holland“.

Zum Schluß der Versammlung ließ Peter Verbata noch wissen, daß sich Dr. Kolb nach der altersbedingten Beendigung seiner Tätigkeit bei der IHK für Oberfranken Bayreuth verstärkt bei der FEK und deren Medium „EUROjournal pro management“ einbringen will. Sein bisheriges Ehrenamt als Vorsitzender des FEK-Kuratoriums hat er bereits vor einem Jahr aus Gesundheitsgründen zur Disposition gestellt, stand aber bis zur Findung eines würdigen Nachfolgers der FEK e. V. mit Rat zur Verfügung.

Der geschäftsführende Vorstandsvorsitzender Verbata konnte am Schluß der Jahreshauptversammlung unter Beifall der Anwesenden einen würdigen Nachfolger vorstellen, der sich seit geraumer Zeit sehr aktiv einbringt und für die zukünftigen FEK-Aktivitäten ein Gewinn ist, Privatdozent Dr. Wolfgang Otto aus Regensburg.



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-h.w.-






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