Impressionen vom wirtschaftspolitischen Kolloquium 2013




Interdisziplinäres Kolloquium 2015 der FEK e.V. 9. Juni 2015
hat seine Wirkung nicht verfehlt

Interdisziplinäres Kolloquium der FEK e.V. 2015 eröffnet

Foto: Thomas Weiss

Ein bißchen glamoureuses Top-down-Weltregieren im südbayerischen Elmau

oder

Handfestes europäisches Bottom-up-Miteinander im oberfränkischen Neudrossenfeld

Ein gewagter Vergleich. Doch vom 5. bis 7. Juni 2015, war es – zum siebten mal – wieder soweit:

EUROPATAG UND EUROPAFEST IM FRÄNKISCHEN NEUDROSSENFELD

Prof. DDr. habil. Krzystof Miszcak

Prof. DDr. habil. Krzystof Miszcak

S.k.k.H. Dr. Otto von Habsburg

S.k.k.H. Dr. Otto von Habsburg

Dr. Hans-Dietrich Genscher

Dr. Hans-Dietrich Genscher

Dr. Ingo Friedrich

Dr. Ingo Friedrich

Dr. Günther Beckstein

Dr. Günther Beckstein

Dr. Franz Fischler

Dr. Franz Fischler

Mag. Karel Borůvka

Mag. Karel Borůvka


Dr. Jaques Santer

Dr. Jaques Santer

Gyula Horn

Gyula Horn

Prof. Dr. Zoran Jašić

Prof. Dr. Zoran Jašić

Prof. Dr. Vytautas Landsbergis

Prof. Dr. Vytautas Landsbergis

Dr. Lazăr Comănescu

Dr. Lazăr Comănescu

Mag.-Ing. Ivan Mikloš

Mag.-Ing. Ivan Mikloš

Gerhard Danzl, Ltd. PD a.D.

Gerhard Danzl, Ltd. PD a.D.


Auf bewährte Initiative der gemeinnützigen Fördergesellschaft für Europäische Kommunikation (FEK e.V.) sind diesmal zwei voneinander geographisch weit entfernte europäische Regionen, die ehemalige jugoslawische Republik Mazedonien und die autonome spanische Provinz Andalusien in der Mitte Oberfrankens, also im Herzen Europas, zusammengetroffen, damit wir sie und sie sich besser kennenlernen.

Eine Begegnung in landschaftlich reizvoller Umgebung, bevölkerungsnah und ohne Sicherheitsproblem, mithin – seien wir ehrlich – europafreundlicher und heimatverbundener als das zeitgleiche ‘G 8 minus1’–Gipfeltreffen auf Schloß Elmau.

Motto der „Neudrossenfelder Europatage“ war das „Europa der Regionen zwischen Vision und Wirklichkeit“. Wer denkt da nicht gleich an etwas angejährte, einschläfernde Theorien überzeugter Föderalisten zur Eindämmung und Überwindung des Nationalstaates, um so den Nationalismus, die vermutete Hauptursache der letzten zwei Weltkriege (und etwaiger künftiger globaler Konflikte gleichen Ausmaßes) ein für allemal aus unseren Herzen zu vertreiben.

Die Konfrontation der Argumente im Schloß Neudrossenfeld war an diesen herrlichen Sommertagen hingegen viel spontaner und anregender als es der Erörterungsgegenstand der Tagung und das zur Muße einladende, sonnig-warme Juniwetter hätten vermuten lassen. Solide und gleichzeitig Neugier weckend war überdies auch der Titel des neuen und blendend gestalteten FEK-Magazins „Auf dem Weg nach Europa“ das in mühevoller und aufopfernder Arbeit der Kollegiumsmitglieder Gerd und PD Dr. Wolfgang Otto mit sehr lesenswerten Beiträgen über politische Kernthemen der vergangenen zwölf Monate entstanden ist. Im Nu waren die Stapel der bereitgehaltenen Exemplare vergriffen.

Nur zu selten erlebt man Europa so erfrischend, wie auch in diesem Jahr wieder in Neudrossenfeld. Dieses oberfränkische Kleinod am Rotmain mit seinem neuerwachten Bräuwerck und angeschlossenen dörflichen Promenaden und Verweilplätzen ist ganz offensichtlich ein Ort ohne jeden Brüsselverdruß.

‘Nicht jammern, sondern anpacken!’ ‘Was soll am Lissabon-Vertrag neu verhandelt werden, wenn er erst schlecht geredet wird?’ ‘Vielmehr sollte er Lehrgegenstand an den Schulen sein’, sag ich. Dazu Weißwürste und herrliches Bier.

Man sollte die Begriffe klären: Europa ist nicht die EU, und die EU ist noch nicht Europa. Die Fragen wurden nicht akademisch vertieft, doch es gab ein vom Moderator gut geführtes Gesprächsforum, mitreißende Ansprachen, eine Festrede mit bedenkenswerten Überlegungen zum Terminus ‘Heimat’ als Ausdruck des menschlichen Bedürfnisses nach Zugehörigkeit, mit grenzüberschreitender Regionalarbeit wie etwa im kulturellen und wirtschaftlichen Interessenverbund der Nürnberger Metropolregion - Kommen, Staunen, Bleiben. Vielleicht hier der Schlüssel zu Europa?!

Von dem durch die französische Revolution eingeführten edlen und nach wie vor europaweit gültigen Dreiklang „Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit“ scheinen die Bedürfnisse in Europa über „Einigkeit und Recht und Freiheit“ im merkelschen Sinne zu etwas mehr „Frieden, Stabilität und Sicherung des Wohlstandes“ zu gehen. Alles sehr wünschenswert und vertretbar; die Zukunft ist aber auch die angemessene Lösung für das Problem der Verantwortung Europas – etwa bei den Fluchtbewegungen – und seiner Stellung in unserer globalen Welt.

Hochkarätige Teilnehmer mit verblüffend guten Detailkenntnissen über das real existierende Europa, seine Schwächen, seine Chancen und die letzthin unumgängliche Notwendigkeit einer gelingenden eu­ro­päi­schen Integration in den sich so rasch verschiebenden geostrategischen Kraftfeldern einer weltweiten Mul­ti­po­la­rität, auf die wir uns mit der schwindenden Einzel- und Vormachtstellung Nordamerikas zwangsläufig zubewegen.

Gesprächsrunde mit Dr. Ingo Friedrich, S. E. Sašo Markovski, Mag. Dr. jur. Rudolf Graf von Logothetti, Fátima Blanco Villaverde, PhDr. Vicente Rodriguez, Prof. Dr. Zoran Jašić, Dr. Gerhard Krüger, I. E. Adriana Stanescu, Bernd Dieter Rill. Moderation: Gerd Otto

Gesprächsrunde mit Dr. Ingo Friedrich, S. E. Sašo Markovski, Mag. Dr. jur. Rudolf Graf von Logothetti, Fátima Blanco Villaverde, PhDr. Vicente Rodriguez, Prof. Dr. Zoran Jašić, Konsul Dr. Gerhard Krüger, PhDr. Jitka Pan­tůčková, Bernd Dieter Rill. Moderation: Gerd Otto

Foto: Thomas Weiss


Chapeau, denn solch exzellente Teilnehmer am Gesprächsforum, wie zum Beispiel S. D. Prinz Michael von und zu Liechtenstein – Präsident der FEK e. V., österreichischer Vizekanzler a. D. Dr. Erhard Busek, PhDr. Vicente Rodriguez, I. E. Adriana Stanescu – Botschafterin der Republik Rumänien, Fátima Blanco Villaverde – Tourismusexpertin aus Málaga, Bernd Dieter Rill – vormals Hans Seidel Stiftung, S. E. Sašo Mar­kovski – Botschafter Mazedoniens in Berlin, Mag. Dr. jur. Rudolf Graf von Logothetti – M.A.I.A.(SAIS)-Bun­des­ministerium für Landesverteidigung, Direktion für Sicherheitspolitik ret., Wien; Direktor des Zen­trums für europäische und Internationale Studien der Akademie Schloß Triebenbach, PhDr. Jitka Pan­tůčková, Dr. Gerhard Krüger – Honorarkonsul Mazedoniens in Bayern sowie Botschafter a. D. Kroatiens Professor Dr. Zoran Jašić, Dr. Ingo Friedrich – Präsident des Europäischen Wirtschaftssenats und Jochen Kubosch – Leiter des Informationsbüros des EU-Parlamentes muß man heutzutage lange suchen.

Die beiden diesjährigen Laureaten: Konsul Michael Wittmann, Luxemburg und der österreichische Vizekanzler a.D. Erhard Busek

Die Laureatenahnengalerie (Bilder links und rechts) bekam in diesem Jahr zwei neue Gesichter: Links der österreichische Vizekanzler a.D. Erhard Busek und Konsul Michael Wittmann aus Luxemburg (rechts)

Foto: Michael Matejka



Die EU geht in die Luft: Ballon steigen lassen auf dem Marktplatz

Die EU geht in die Luft: Ballon steigen lassen auf dem Marktplatz


Eingerahmte Laureaten: (v.re.n.li.) S.D. Prinz Michael von und zu Liechtenstein, Präsident der FEK e.V., Senator h.c. Peter Verbata M.A., geschäftsführender Vorstandsvorsitzender der FEK e.V., Klaus Peter Söllner, Landrat Kulmbach, Regierungsvizepräsidentin von Oberfranken Petra Platzgummer-Martin, Stephan Klenner-Otto, Künstler, Erster Bürgermeister der Gastgebergemeinde Neudrossenfeld Harald Hübner

Eingerahmte Laureaten

Fotos: Michael Matejka


Man konnte in Neudrossenfeld, im Schloß, im Hof und auf der Wiese sowie im herrlich angelegten „Skulpturgarten“ mit den im Stein gemeißelten Köpfen der früheren sowie den neuen FEK-Laureaten und Träger der Europamedaille Kaiser Karl IV. und des Freiheitsrings, Honorarkonsul Moldawiens in Luxemburg Michael Wittmann und Dr. Erhard Busek, hautnah erleben und begreifen, daß Europa ein Thema ist, das uns alle bewegt. Insofern sind wir alle doch schon längst Europäer. Nur so richtig begreifen wollen wir es noch nicht.

Mazedonien, die ehemalige jugoslawische Republik, kann nicht verstehen, warum man es so lange vor den Toren der Union zappeln läßt, wo es doch die gestellten Bedingungen schon seit langem erfüllt zu haben meint. Abkehr von Europa daher nicht ausgeschlossen. Viele Teilnehmer fühlten sich beschämt und hätten, läge es an Neudrossenfeld, bis heute schon gerne anders entschieden.

Nationalismus als Quelle der Harmonie

Ein völlig ungewohnter Gedanke, doch hier gelingt auf einmal der Brückenschlag bis zur zweiten Gastregion der „Neudrossenfelder Europatage“, nämlich bis in das farbenfrohe autonome Andalusien im Süden des spanischen Königreiches.

Eine Delikatesse Andalusiens: Jamón Ibérico – Luftgetrockneter Schinken vom dunklen iberischen Schwein Nicht nur die Sonne heizte die Stimmung an, auch die hervorragende Darbietung der Flamenco-Gruppe aus Andalusien Flamenco

Als weiteres Bindeglied bei diesem Brückenschlag erwies sich die Lebendigkeit des jeweiligen kulturellen Erbes.

Am 5., 6. und 7. Juni 2015 strahlt ein südlicher Himmel über die Europagemeinde Neudrossenfeld. Musik und Tanz, Trachten, Chöre, Bläser sowie feuriger Flamenco vom Besten. Biertische soweit das Auge reicht in den anliegenden Plätzen und Gassen um das wiedererstandene historische Bräuwerck herum, aber auch köstliche regionale Speisen an fahnengeschmückten Ständen krönten das Fest im geselligen Neudrossenfelder Biergarten der gastgebenden Region Oberfranken im Herzen der Europäischen Union.

Ob klein oder groß Bomben“stimmung makedonisch Jeder fand viel Spaß

Elmau war ganz grün vor Neid. Die Hubschrauber mit den illustren Weltherrschern sind abgeflogen, die Schutzzäune werden abgerissen, die 23.000 Sicherheitskräfte ziehen mit ihren von gewalttätigen Demonstranten Verletzten ab und in die Luft von Neudrossenfeld stiegen, wie zur Freude, zahllose blaue, europäische Luftballons.

Von unserem Kollegiumsmitglied Rainer Dumont du Voitel




Jahreshauptversammlung der FEK e.V. 25. März 2015

FEK e.V. Jahreshauptversammlung 2015

Sie begleiten auch die Europatage: Stellvertretender Landrat Dieter Schaar, IHK-Vizepräsidentin Dr. Laura Krainz-Leupoldt, gf. Vorstandvorsitzender Peter Verbata, PD Dr. Wolfgang Otto, Bürgermeister Harald Hübner, Geschäfts­füh­re­rin Annelene Adolphs und Präsident Peter Schöner, beide vom Europa­ver­ein GPB Eschweiler bei Aachen (v. li.).

Bild: Horst Wunner


Wirsberg – Die Vorbereitungen sind schon fast in der Endphase und es wird wieder ein großes, weit über die Region hinaus beachtetes Ereignis: Die 7. Neudrossenfelder Europatage. Vom Freitag, 5., bis Sonntag, 7. Juni, stehen die Regionen Andalusien und Makedonien besonders im Fo­kus, ein wirtschaftspolitisches Kolloquium, ein Festabend mit der Ver­lei­hung der Europamedaille Kaiser Karl IV. und des Freiheitsrings, so­wie ein buntes Europafest mit kulturellen und lukullischen Spezialitäten, ma­chen den schönen Ort im Rotmaintal zu einem Treffpunkt mit in­ter­na­tio­na­lem Flair.

Die Fördergesellschaft für Europäische Kommunikation (FEK) e.V. richtet das Wochenende zusammen mit der Gemeinde Neudrossenfeld, dem Land­kreis Kulmbach und der IHK Oberfranken Bayreuth aus. Bei der Jah­res­haupt­ver­sammlung der gemeinnützigen FEK e.V. am 23. März im «Bellevue Spa & Resort Reiterhof Wirsberg» gab der geschäftsführende Vorstandsvorsitzende Peter Verbata erste Einblicke in den Pro­gramm­ab­lauf, „wir sind jetzt im Intensivstadium, freuen uns schon auf drei in­ter­essante Tage. Der Finanzminister aus Makedonien wird kommen, eine Flamencogruppe aus Andalusien und zwei Konzertkünstler mit Gitarre und Violoncello. Die Europamedaille wird Michael Wittmann aus Lu­xem­burg, Honoralkonsul von Moldawien und der Freiheitsring Erhard Bu­sek, vor­ma­li­ger Vizekanzler von Österreich, überreicht“.

Dabei sind auch die Vizepräsidentin der IHK Oberfranken Bayreuth, Dr. Lau­ra Kraintz-Leu­poldt, die mit ihrem Gatten am Samstag zu einem kul­tur­wis­sen­schaft­lichen Besuch des Unternehmens PEMA in Weißenstadt einlädt und weitere zahlreiche Persönlichkeiten aus Politik und Wirtschaft.

Peter Verbata verlas die Grußbotschaft des Präsidenten der FEK e.V., S.D. Prinz Michael von und zu Liechtenstein (im folgenden Kasten nachzulesen). Zur Versammlung begrüßte er auch PD Dr. Wolfgang Otto aus Regensburg, der die FEK künftig an maßgeblicher Stelle mit unterstützt. Er will sich voll für die gemeinnützigen Ziele des Vereins einsetzen und auch bei der Herausgabe des Mediums „EUROjournal pro management“ mitwirken. Schon jetzt sagte der Neudrossenfelder Bürgermeister Harald Hübner allen Dank, die bisher zum Gelingen der Europatage mit geholfen haben. „Neudrossenfeld ist eine Heimstatt des europäischen Gedankens, wir haben da ein besonderes Alleinstellungsmerkmal und werden wieder Politik, Wirtschaft und die Bevölkerung als Europa der Nähe einbinden“.

In Vertretung des Landrats Klaus Peter Söllner, sagte Dieter Schaar, dass die Europatage ein Aushängeschild der Region sind, „der Landkreis Kulmbach wird sich wie schon in den vergangenen Jahren als Partner einbringen. Sie sind im ländlichen Raum mit der familiären Atmosphäre eine der bedeutendsten Veranstaltungen dieser Art in Süddeutschland“. Und Dr. Hans Kolb von der IHK Bayreuth meinte, „die Drossenfelder Europatage 2015 werden erneut Wirtschaftsvertreter aus so mancher europäischen Region, insbesondere aus Andalusien und Makedonien, in Oberfranken zusammenführen“. Der Austausch des Wissens, der Kultur, der Ökonomie und Historie, seien eine gute Grundlage für eine künftige Zusammenarbeit. Er hofft, dass diese Tage die gebührende Aufmerksamkeit der oberfränkischen Unternehmen finden.

–h.w.–

Grussbotschaft von S. D. Prinz Michael von und zu Liechtenstein zur Jahreshauptversammlung am 23. März 2015

Lieber Senator Verbata,
Sehr geehrte Damen und Herren

Es ist mir eine sehr grosse Ehre und auch unverdient, die Präsidentschaft der Fördergesellschaft für europäische Kommunikation übernehmen zu können. Insbesondere ist meine Motivation und meine Freude an diesem neuen Amt gross, da ich die Nachfolge von so bedeutenden Persönlichkeiten wie Dr. Günther Beckstein und Erzherzog Otto von Habsburg antreten kann. Europa ist für uns alle ein grosses Anliegen und Europa bedeutet natürlich wesentlich mehr als die europäische Union. Die Stärke Europas ist seine Vielfalt, die aufgrund unterschiedlicher Traditionen beruht. Die Eigentümlichkeiten der verschiedenen Regionen sind zu bewahren, da gerade Einheit im Unterschied die Stärke unseres Kontinents ist.

Ein regionaler kultureller und wirtschaftlicher, aber trotzdem freundschaftlicher Wettbewerb im gegenseitigen Respekt ist wichtig. Die Fördergesellschaft setzt sich seit Jahren für diese Punkte ein.

Die Neudrossenfelder Europatage sind eine wichtige Institution geworden, um die europäische Idee zu fördern. Die europäische Idee sollte von Regionen getrieben werden und nicht von einer zentralen Bürokratie. Wir sehen leider heute einen Trend von den Prinzipien der echten Demokratie und der Subsidiarität hin zu einer zentralen Bürokratie. Dieser Trend ist für Europa gefährlich. Von daher sind regionale europäische Aktivitäten wichtig.

Ich danke allen, dass Sie das Vertrauen hatten, mich als Präsident zu berufen.


 
FEK-Vorstandsvorsitzender Peter Verbata überreichte S. D. Prinz Michael von und zu Liechtenstein die Berufungsurkunde zum neuen FEK-Präsidenten. Mit dabei: stellv. Landrat Dieter Schaar, FEK-Gründungskuratorin Roswitha Verbata, Landrat Klaus Peter Söllner, Erster Bürgermeister Harald Hübner. Foto: Horst Wunner

FEK-Vorstandsvorsitzender Peter Verbata (2. v. l.) überreichte S. D. Prinz Michael von und zu Liechtenstein die Berufungsurkunde. Darüber freuen sich stell­ver­tre­ten­der Landrat Dieter Schaar (li), die FEK-Gründungskuratorin Roswitha Verbata, Land­rat Klaus Peter Söllner (2. v. re.) und der Erste Bürgermeister Harald Hübner (re.).

Foto: Horst Wunner


Neuer Präsident der FEK e. V.8. Juni 2014



Vaduz/Neudrossenfeld/Nürnberg – Der Vorgänger war bayerischer Mi­ni­ster­prä­sident, der Nachfolger ist in Vaduz im Fürstentum Liechten­stein zu Hau­se. Nach Dr. Günther Beckstein folgt Seine Durchlaucht Prinz Michael von und zu Liechtenstein als neuer Präsident der ge­mein­nützigen För­der­ge­sell­schaft für Europäische Kommunikation (FEK) e. V., Her­aus­geberin des mul­ti­lin­gu­alen Magazins EUROjournal pro management.
Diese Institution richtet unter Mitwirkung der Gemeinde Neudrossenfeld, dem Landkreis Kulmbach und der IHK für Oberfranken Bayreuth, un­ter­stützt durch die Regierung von Oberfranken, die Oberfrankenstiftung und die NÜRN­BER­GER Versicherungsgruppe seit 2003 die im zweijährigen Rhyth­mus stattfindenden weithin bekannten und hochrangig besetzten eu­ro­päi­schen wirtschaftspolitischen Kolloquien, die im Rahmen der „Neu­dros­sen­fel­der Europatage“ eingebettet sind, aus. Daher war es selbst­ver­ständ­lich, daß der Erste Bürgermeister Harald Hübner, sein Amts­vor­gän­ger Die­ter Schaar und Landrat Klaus Peter Söllner zur Be­ru­fungs­zeremonie ins Geopolitische In­sti­tut von Vaduz kamen. Die Urkunde an Seine Durchlaucht überreichte der geschäftsführende Vor­stands­vor­sit­zen­de der FEK Peter Verbata, mit der Bit­te, die europäische Idee weit hinaus zu tragen, was den Prinzen bewegte zu sagen, „Europa muß an der Basis ankommen, Europa ist nicht nur Brüssel“. Ver­ba­ta dazu: „Unser neuer Präsident, Politologe, Wirtschaftsfachmann und Philosoph ist ein Europäer aus einer langen Familiengeschichte heraus mit absoluter Neu­tra­li­tät“.



mehr »


  
Picture

Der geschäftsführende FEK-Vorstandsvorsitzende Peter Verbata (li) überreicht Dr. Michael Fraas die Berufungsurkunde.

Foto: Horst Wunner


FEK beruft neuen Vorsitzenden des
Kollegiums / Fachbeirates 29. Mai 2014

Die gemeinnützige Fördergesellschaft für Europäische Kommunikation (FEK) e. V. berief im Rahmen ihrer Jahreshaupt­ver­samm­lung Dr. Michael Fraas, berufsmäßiger Stadtrat und Wirtschaftsreferent der Stadt Nürnberg, als Vor­sitzenden des Kollegiums / Fachbeirates in den Vorstand.
Diese personelle Weichen stellte sein Vorgänger im Amt und heutiger Geschäftsführer der NürnbergMesse, Dr. Roland Fleck, der die Geschicke der FEK e. V. und des gesamteuropäischen Magazins EUROjournal pro management als Gründungsmitglied in den letzten 15 Jahren mitgeprägt hat.
Mit der Berufung von Dr. Michael Fraas als Vorsitzenden des Kollegiums / Fachbeirates in den Vorstand hat die FEK e. V. einen ausgewiesenen Experten für die vielfältige europäische Integration an Bord.
Als professioneller Planer stellt er weitere strategische Weichen für die nächsten Schritte in den kommenden Jahren. Über diese spannende Aufgabe freuen sich alle bisherigen Mitgestalter und wünschen ihm für seine neue ehrenamtliche Position alles Gute.

Die offiziell Überreichung der Berufungsurkunde (siehe Bild) wurde bei einem kleinen Festakt im Wirtschaftsrathaus zu Nürnberg durchgeführt. „Die Überreichung symbolisiert zugleich die Bitte unserer gemeinnützigen Fördergesellschaft für Europäische Kommunikation(FEK) e.V., sich für diese Gesellschaft in Zukunft entsprechend in der Öffentlichkeit einzusetzen und wirksame Empfehlungen auszusprechen“, betonte der geschäftsführende Vorstandsvorsitzende Verbata.

-G.S.-



mehr »



FEK-Kolloquium 2013 - Programm


Europäisches wirtschaftspolitisches Kolloquium 2013

„West-Balkan auf dem Weg in die EU“ · FOKUS: Kroatien

Schloß Neudrossenfeld · 7. – 9. Juni 2013

„EIN BILD SAGT MEHR ALS TAUSEND WORTE“
Michael Müller-Jentsch, Thomas Weiss und Horst Wunner blicken mit ihren Kameras auf die 6. Neudrossenfelder Europatage 2013 zurück.

FEK-Kolloquium 2013 - Rückblick

„In Stein gemeißelt“
Der Laureat des FEK-Ordens, der Europamedaille Karl IV.,
Gerhard Danzl, Ltd. Polizeidirektor a. D.,
Wilhelm Wenning, Regierungspräsident von Oberfranken,
Erster Bürgermeister von Neudrossenfeld, Dieter Schaar und
Peter Verbata wohnten der Enthüllungszeremonie
im „Skulpturgarten“ bei.




mehr »



FEK-Kolloquium 2011 - Rückblick

Europäisches wirtschaftspolitisches Kolloquium 2011

„Gelebtes Europa“ á la Neudrossenfeld

Schloß Neudrossenfeld · 7. – 8. Mai 2011

Die wirtschaftspolitischen Kolloquien der FEK üben stets große Anziehungskraft bei den Neudrossenfelder Europatagen aus:

mehr »





KONTINUITÄT FORTGESETZT 7. April 2010

Die weltbekannte litauische Konzertorganistin Jūratė Landsbergyté wurde anläßlich eines Benefizkonzertes das sie in der Barockkirche der oberfränkischen Europagemeinde Neudrossenfeld gegeben hat, von der gemeinnützigen Fördergesellschaft für Europäische Kommunikation (FEK) e. V. mit Sitz in Nürnberg zum Ehrenkurator ernannt.

Das ehrenamtliche Kollegiumsteam des EUROjournal pro management hat eine weitere Persönlichkeit als Unterstützung bekommen: Der litauische Staatspräsident a. D. Professor Dr. Vytautas Landsbergis, MdEP, wird ab sofort die positive Weiterentwicklung des populären gesamteuropäischen und multilinguistischen Mediums auf seine unnachahmliche Art und Weise publizistisch verstärken. Sein außerordentliches politisches Verständnis für europäische Fragen im Zusammenhang mit den Herausforderungen, die eine Staatengemeinschaft auf ihrem weiteren Weg bewerkstelligen muß und sein scharfer analytischer Blick für das Wesentliche sind Attribute, die ihn auch bei seiner täglichen Arbeit im Europa Parlament auszeichnen.

Dr. Nicole Badewitz-Dussol (Kunsthistorikerin, Sprachdozentin – www.langue-doc.eu), Konsul Dr. med. Gerhard Krüger, PhDr. Henning Meyer, RA Prof. Dr. Hartmut Mohr, Stefanie Mohr und Horst Wunner sind die neue Verstärkung für das Kollegium des gesamteuropäischen Mediums EUROjournal pro management



Dr. Beckstein erhält seine Ernennungsurkunde zum Präsidenten der FEK

Sichtlich erfreut gratulierten dem ehem. bayerischen Ministerpräsidenten Dr. Gün­ther Beckstein, MdL (3.v.r.), zur Ernennung zum FEK-Präsidenten Bürgermeister Dieter Schaar, Landrat Klaus Peter Söllner, Rudolf Dumont du Voitel, IHK-Hauptge­schäfts­führer Dr. Hans Trunzer und der geschäftsführende Vorstandsvorsitzende Peter Verbata (v.r.), der dieses wichtige Schriftstück überreicht.

Foto: Erich Zwick


Der Februar 2010 brachte der FEK den ersten Präsidenten 23. Februar 2010

Dr. Günther Beckstein zum Präsidenten ernannt

Sie war der Auslöser, daß sich die Marktgemeinde Neudrossenfeld „Europadorf“ nennen darf und seit 2003 alle zwei Jahre die weithin beachteten Europa­tage zusammen mit der IHK Bayreuth und dem Landkreis Kulmbach durchführt: Die gemein­nützige Fördergesellschaft für Europäische Kommunikation (FEK) e. V. mit Sitz in Nürnberg. Nun ernannte sie im feierlichen Rahmen des Schlosses Neudrossenfeld, dort wo sich schon wiederholt namhafte Diplomaten, Politiker, Wirtschafts- und Wissenschaftsleute aus Europa trafen, per Urkunde ihren ersten Präsidenten. Kein Geringerer als der ehemalige bayerische Ministerpräsident Dr. Günther Beckstein, Laureat des FEK-Ordens, der Europamedaille Karl IV., wird für vier Jahre an der Spitze stehen und ihr ein sympathi­sches Gesicht geben.

Von unserem Kollegiumsmitglied Horst Wunner



 
FEK-Kolloquium 2009 - Rückblick

Europäisches wirtschaftspolitisches Kolloquium 2009

„Europa entsteht durch Begegnungen“

Schloß Neudrossenfeld · 10. Mai 2009

Das wirtschaftspolitische Kolloquium der gemeinnützigen Fördergesellschaft für Europäische Kommunikation (FEK) e. V., das traditionell im Rahmen der Neudrossenfelder Europatage im oberfränkischen Landkreis Kulmbach stattfindet, hatte in diesem Jahr Rumänien im Focus. Nachfolgende Bildsequenzen mit der Fotokamera von Michael Matejka, Horst Wunner und Erich Zwick vermitteln die wunderbare Atmosphäre.




mehr »





Weitere Verstärkung des Kuratoriums: Brânduşa Predescu berufen

Anläßlich des wirtschaftspolitischen Kolloquiums, das traditionell im Rahmen der Neudrossenfelder Europatage im Schloß Neudrossenfeld stattfindet, wurde die Generalkonsulin von Rumänien in München, Brânduşa Predescu, zur Kuratorin der Fördergesellschaft für Europäische Kommunikation (FEK) e. V. berufen. Diese Berufung ist zugleich Ausdruck des Dankes für ihre langjährigen Anstrengungen auch außerhalb ihrer diplomatischen Tätigkeiten, vielfältige „geistige Brücken“ für die Menschen im Sinne des gemeinsamen Europas zu bauen. Als neue Kuratorin der gemeinnützigen FEK e. V. wird sich die Generalkonsulin um den weiteren kontinuierlichen Ausbau der Netzwerke der Integration in der europäischen Zivilgesellschaft nachhaltig einsetzen.

-pv-

Dunja Rajter zur Ehrenkuratorin berufen

Die Entertainerin, weltweit bekannte Sängerin und Schauspielerin Dunja Rajter ist neue Ehrenkuratorin der Fördergesellschaft für Europäische Kommunikation (FEK) e. V. Diese Berufung ist gleichzeitig Dank für die jahrelange mit ihrem künstlerischen Ausdruck „geistige Brücken“ für die Menschen im Sinne des ge­mein­sa­men Europas zu bauen. Die Ernennungsurkunde wurde Dunja Rajter am 5. Mai 2007 im Rahmen des diesjährigen FEK-wirtschaftspolitischen Kol­lo­qui­ums auf Schloß Neudrossenfeld (Kulmbacher Land) aus der Hand des FEK-Kuratoriumsvorsitzenden Dr. oec. Hans Kolb (IHK für Oberfranken Bayreuth) über­reicht.

Erich Zwick – Mai 2007

 
FEK-Kolloquium 2007 - Rückblick

Europäisches wirtschaftspolitisches Kolloquium 2007

„Mit Hirn und Herz“ · Schloß Neudrossenfeld · 5. – 6. Mai 2007

Das alle zwei Jahre stattfindende wirtschaftspolitische Kolloquium der gemeinnützigen Fördergesellschaft für Europäische Kommunikation (FEK) e. V., das traditionell im Rahmen der Neudrossenfelder Europatage im oberfränkischen Landkreis Kulmbach auch in diesem Jahr durchgeführt wurde, hat sich dank der großartigen Unterstützung der Oberfranken Stiftung, der Industrie- und Handelskammer für Oberfranken Bayreuth, der Gemeinde Neudrossenfeld sowie der freundlichen Zuwendung der Vertretung der EU-Kommission in München den Beinamen „mit Hirn und Herz“ wirklich verdient.

Dieses innerhalb Europa „geistige Brücken“ bauende wirtschaftspolitische Kolloquium, während dessen die FEK-Europamedaille Karl IV. an drei Persönlichkeiten, die europäisch denken und handeln, vergeben wurde, stand unter der Schirmherrschaft des stellvertretenden bayerischen Ministerpräsidenten und Innenministers Dr. Günther Beckstein. Der Versuch, dem zahlreichen und interessierten Publikum durch äußerst lebendige sowohl politische als auch wirtschaftsorientierte Fachvorträge ein neues EU-Mitgliedsland aus dem Baltikum, Litauen, näher zu bringen und auf seine Erfolge sowie auch Probleme bei seiner weiteren Entwicklung aufmerksam zu machen, ist nach dem allgemeinen Urteil sowohl der Akteure, darunter unter anderen S.E. der Botschafter Litauens Dr. Evaldas Ignatavicius, S.E. Prof. Dr. Zoran Jašic, Botschafter Kroatiens, Dr. Ingo Friedrich, MdEP, Quästor sowie Präsidiumsmitglied des EU-Parlamentes, und Dr. Franz Fischler, EU-Kommissar a. D., als auch des Publikums, mehr als gelungen. Auch die anschließende Resonanz, die in der Nürnberger Geschäftsstelle der FEK e. V. auf das dreitägige Fest der Sinne, das mit Hirn und Herz durchgeführt wurde, angekommen ist, bestätigt, daß die gemeinnützige FEK e. V. den richtigen Weg eingeschlagen hat, um einen wirklichen europäischen Dialog zustande zu bringen.




mehr »


 
FEK-Kolloquium 2005 - Rückblick

Europäisches wirtschaftspolitisches Kolloquium 2005

„Europäische Union ein Jahr danach – Fokus Ungarn“

Schloß Neudrossenfeld · 7./8. Mai 2005

Beitrag Radio Plassenburg zum Kolloquium »hier klicken«



S.k.k.H. Dr. Otto von Habsburg MdEP a.D. Internationaler Präsident der Paneuropa Union, Dr. Hans-Diet­rich Genscher Außenminister a.D. und der ungarische Ministerpräsident und Außenminister a.D. Gyula Horn wurden mit der FEK-Europamedaille Karl IV. unter der Anwesenheit von Vertretern hoher Diplomatie, Wirtschaftsentscheidern und politischen Mandatsträgern ausgezeichnet.



mehr »


 
FEK-Kolloquium 2003 - Rückblick

Europäisches wirtschaftspolitisches Kolloquium 2003

„Europa am Vorabend der Vereinigung“

Schloß Neudrossenfeld · 5. Mai 2003

Prof. Dr. Dr. habil. Krzysztof Miszczak M.A. rer. pol., Gesandter der Republik Polen a. D. –
Dr. Jaques Santer, Luxemburger Premier und EU-Kommissionspräsident a.D. –
Peter Verbata M.A. rer. pol., gf Vorstandsvorsitzender der FEK e.V. bei der überreichung der Auszeichnung
an den Laureat Dr. Jaques Santer. (v. l. n. r.; 2003)



mehr »





Im Gedenken an unsere Kollegiumsmitglieder



Der Tod beendet nicht alles ...11. Januar 2015

Prof. Dr. Jürgen Brandt Diese Worte unseres langjährigen Weggefährten und wahren Freundes Professor Dr. Jürgen Brandt LL.M, der am 10. Januar 2015 die irdischen Räume verlassen hat, sind für die Herausgeberin des EUROjournal pro management, die gemeinnützige Fördergesellschaft für Europäische Kommunikation (FEK) e. V., den Vorstand, das Kuratorium, den arcus Verlag Nürnberg-Prag-Wien und die Redaktion eine Kraftquelle, um das zielstrebig weiterzuführen, was er mitbegonnen hat.

Der Kurator und Mitverleger Jürgen Brandt, eine prägende Persönlichkeit, Träger des Bundesverdienstordens, des Verdienstordens des Landes NRW und Ehrenkreuzes der Bundeswehr in Gold, hinterläßt in unseren Reihen eine große Lücke.
Sein Leben war gezeichnet vom Streben nach Gerechtigkeit und Verständnis, Bezwingung seiner selbst, Wirksamkeit in seinem Kreise, Bewunderung des Schönen verbunden mit heiterer Gelassenheit.

Wir alle wissen, daß zur Vollendung des Menschen auch der Tod gehört; denn auch er gehört zur Bestimmung, das heißt zur Natur des Menschen. Darum heißt der Tote mit Recht der Vollendete. Wir fühlen mit seinen Angehörigen.

Senator h.c. Peter Verbata M.A. rer. pol., geschäftsführender Vorstandsvorsitzender und Chefredakteur




Venez à moi vous tous qui êtes fatigués et chargés, et je vous donnerai du repos. Matthieu 11, 28-30  – 14. Juni 2014

Europäische Welt

«Le dernier mot était le maître mot : La paix de l'âme»

C’est avec grande tristesse que nous apprenons le décès de notre bien aimé ALEXANDR ORT, véritable âme du grand projet européen. Il était brillant Professeur de Relations Internationales et Etudes Diplomatiques, Spécialiste éminent des Relations Diplomatiques de l’Union européenne et de l’héritage de Jean Monnet. Personne discrète qu’il était, il a toujours mis son éminence et son engagement académiques au service de sa conviction européenne. Que sa mémoire puisse continuer de nous illuminer.
Professeur Alexandr Ort a reçu de nombreuses distinctions tout au long de sa carrière universitaire. Que son- âme grand, reposent en paix.


Mit großer Trauer erhalten wir die Nachricht vom Tod unseres verehrten ALEXANDR ORT, einer Seele des großen Pro­jek­tes Europa. Er war ein brillanter Professor für internationale Beziehungen und diplomatische Studien, herausragender Fachmann für die diplomatischen Beziehungen der Europäischen Union und für das Erbe von Jean Monnet. Als zurück­haltender Mensch hat er sein herausragendes akademisches Können und sein Engagement stets in den Dienst seiner europäischen Überzeugung gestellt. Die Erinnerung an ihn wird uns auch weiterhin erleuchten.

EUROjournal pro managementFördergesellschaft für Europäische Kommunikation (FEK) e.V.

Im Namen der Redaktion und der Herausgeberin FEK e.V.
Dr. Tessa Mueller & Senator h.c. Peter Verbata M.A. rer. pol.


Za Sašou Ortem: ujel mi vlak

V životě jsem psal dva nekrology: ke smrti generála de Gaulla a nyní, když skonal můj přítel profesor Alexandr Ort. Ač je to smutná povinnost, v tomto spojení je cosi symbolického. Saša byl velkým ctitelem velkého francouzského generála a prezidenta. Psal o něm stati a knížky, často jsme se bavili o tomto velikánu evropské a dokonce světové politiky, když jsme hodnotili, co v současné době Evropské unii především chybí: političtí velikáni, kteří by viděli i za obzor svého volebního období. Ve své prozíravosti dosáhli za horizont politického chápání většiny svých vrstevníků.

V tomto smyslu také hovořil na mezinárodní konferenci, organizované v Paříži UNESCO ke 100. výročí narozenin generála. Z Československa jsme byli pozváni tři, ješte Jaroslav Jírů, abychom na konferenci vystoupili se svými referáty. Behem konference se také uskutečnilo setkání na pařížské radnici a vzpomínám si, jak jsme na téma de Gaulla a Evropy hovořili společne s tehdejším starostou mesta, pozdejším prezidentem Jacquesem Chirakem. Saša mluvil takovou svou hrdelní francouzštinou. Byl i jazykove nadaný – když jsem organizoval v roce 1990 v Rabštejne vůbec první setkání našich historiků se sudetskými Nemci (Peter Becher a další), požádal jsem Sašu o úvodní slovo – v nemčine. Šlo o setkání také zacílené na sblížení v rámci Evropy a léčení citlivých ran, které tomu mohly bránit.



mehr »




Zum Tod von Hans-Jürgen Jaeger25. September 2013

Hans-Jürgen Jäger Der Mitgründer, Kurator und prägende Persönlichkeit unserer gemeinnützigen Fördergesellschaft für Europäische Kommunikation (FEK) e. V. ist im Alter von 82 Jahren gestorben.

Er war Jurist, Träger des Bayerischen Verdienstordens und des Bundesverdienstkreuzes, ein Liberaler durch und durch, ein Visionär und stets die letzte Instanz bei der Lösung von allen Fragen, die unsere Arbeit im Sinne des gemeinsamen Europas hervorbrachte. Seine geistige und ideelle Unterstützung, die er von Anfang an über mehr als ein Jahrzehnt der FEK e. V. ehrenamtlich zur Verfügung gestellt hat, prägte viele Wege, die wir gemeinsam gegangen sind. Sein politisches Wissen, Kraft des Geistes sowie Mut, mit dem er die gesellschaftlichen Veränderungen stets begleitet hat, bleiben als Wegweiser in unserer Erinnerung.

Der Mensch Hans-Jürgen Jaeger ist gestorben, wir verneigen uns! Unser Mitgefühl gilt seiner Familie.

Senator h.c. Peter Verbata M.A. rer. pol., geschäftsführender Vorstandsvorsitzender der FEK e.V. und
Chefredakteur des EUROjournal pro management



Tintenfass

Die Hülle ist gegangen, sein Geist lebt weiter8. April 2013

Die zwei Bilder, das Tintenfaß mit der Feder und der schöne alte Fotoapparat symbolisieren den beruflichen Lebensweg unseres liebenswerten langjährigen Kollegen, einem Freund, Erich Zwick, der als Taufpate der EUROjournal-Redaktion stets mit Rat und Tat zur Seite gestanden ist und Mut zum Weitermachen bei der Überwindung der anfänglichen Durchhänger, die es gab, immer zugesprochen hat.

Balgenkamera Unser „Erichle“, ein geradeliniger Mensch mit Prinzipien, gottesfürchtig, stets ein Gentleman mit viel fast englischem Humor und dem Herzen am rechten Fleck hat sich leise, wie es seine Art war, von dem irdischen Dasein einige Wochen vor seinem 73. Geburtstag verabschiedet.

Lieber Erich,
mit diesem unerwarteten Ortswechsel hast Du mir ziemliches Kopfzerbrechen bereitet, denn wie ich vor ein paar Tagen mit Dir gesprochen habe, war Deine Frage, wann endlich die erste Ausgabe, an der Du trotz mancher Wehwehchen, die Du stets in den Wind geschlagen hast, mit viel Elan mitgearbeitet hast, in Printform herauskommt? Die ist zwar schon so weit, aber wie kann ich Dir diese in den Journalisten-Himmel zustellen lassen? Ich hoffe nur, daß auch die himmlische Medienwelt auf dem neuesten Stand der digitalen Technik ist und über etwas verfügt, was zwitschert oder ähnlich, und Dir die Ausgabe vielleicht vorgesungen wird. Heute ist doch fast alles möglich, wie Du immer gesagt hast, was einem fast unlösbar erschienen ist. Also freue Dich, die Ausgabe kommt.

In ewiger Erinnerung an viele schöne gemeinsame Stunden sage ich Adieu – Dein Peter



Liebe Freunde und Unterstützer unserer FEK e.V. und des EUROjournal pro management25. Februar 2013

Wolfgang Reineke Zeit unseres Lebens sind wir Menschen unterwegs. Und es gibt Momente, in denen wir auf persönliche Weise auf Lebens­wege und das Wirken von Weggefährten und wahren Freunden zurückblicken müssen und dabei die Gewißheit erfahren dürfen, daß wir trotz Verlustes eines großartigen Menschen, der uns allen und vor allem mir stets etwas in dieser heutigen nicht immer erbaulichen Zeit vorgelebt hat – Gelassenheit auf den schwierigen Strecken des Lebens zu üben.

Mit seiner sprichwörtlichen Gelassenheit ist unser langjähriger Freund und Brückenbauer der zwischenmenschlichen Beziehungen auf allen Ebenen, ein Europäer aus überzeugung, ein Christ,
Herr Wolfgang Reineke, auf einen Weg von uns gegangen, den keiner geht, ohne der Begleitung unseres Herrn.

Verneigen wir uns und halten im Geiste still!!!
Wir werden in seinem Sinne die Arbeit, die wir uns zusammen vorgenommen haben, fortführen.
Ich danke Ihnen/Euch allen für die Anteilnahme.

Senator h.c. Peter Verbata M.A. rer. pol., geschäftsführender Vorstandsvorsitzender der FEK e.V. und
Chefredakteur des EUROjournal pro management




Der Platz an seinem Schreibtisch ist seit 2. August verwaist3. August 2011

Rudolf Dumont du Voitel Die journalistischen Werkzeuge des Mitbegründers und Kurators unserer Herausgeberin, der gemeinnützigen Förder­ge­sell­schaft für Europäische Kommunikation (FEK) e. V., und langjährigen Kollegiumsmitgliedes Rudolf Dumont du Voitel (95), einem liebenswerten Menschen, für den die Vision vom vereinten Europa keine politische Floskel war, sondern eine Angele­gen­heit des Herzens und des Verstandes, ruhen nun in unserem Devotionalien-Archiv, das uns alle in Erinnerungen an ihn schwelgen läßt. Mit einem enormen Elan, Ausdauer und unnachahmlicher Überzeugungskraft erreichte er als Autor vieler Beiträge in seinem/unserem EUROjournal pro management stets alle gesellschaftlichen Schichten unserer Leserinnen und Leser, die er immer zum Nachdenken über die Errungenschaften des Friedens im gemeinsamen Europa bewogen hat.

Unser Dumont, den wir mit entsprechend großem Respekt so nennen durften, war nicht nur für mich, sondern für alle unsere ehrenamtlichen Kolleginnen und Kollegen sowie Mitglieder eine unerschöpfliche Wissensquelle, aus der wir jederzeit auf Fra­gen, die sich mit dem Umbruch auf unserem Kontinent, Wahrung der Menschenrechte, der Demokratie, dem Preis der Gleich­heit oder der Geopolitik von heute bezogen, stets eine umfassende Antwort mit entsprechenden Kommentaren bekommen haben. In einem seiner Bücher, das unter dem Titel „90 Jahre Herzklopfen“ (DDV-Verlag Heidelberg – gebundene Ausgabe mit 150 Seiten, ISBN 978-3-930 174-18-8, EUR 25,70) erschienen ist, werden biographische Notizen aus den Jahren 1916 – 2006 präsentiert, die eine wichtige Zeit der politischen, gesellschaftlichen und auch wirtschaftlichen Entwicklungen in der werdenden europäischen Gemeinschaft aufzeigen.

Rudolf Dumont du Voitel wird zu recht als „Europäer der ersten Stunde“ bezeichnet, denn er war eine bedeutende Persönlichkeit der europäischen Politik in der wichtigen Phase des europäischen Integrationsprozesses. Sein Wirken an der maßgebenden Stelle innerhalb der Brüsseler Politik als Informations- und Medienbeauftragter der EG-Kommission 1961 – 1973 prägte die späteren politischen und gesellschaftlichen Veränderungen im „Hause Europa“. Und Europapolitik, der Journalismus sowie die Zeit mit Hallstein waren bis zu seinem letzten Atemzug die prägenden Kräfte seines Lebens, indem er uns in den vielen gemeinsamen Jahren durch seine bewundernswerte Vitalität bewiesen hat, daß das Alter keine Beschränkung ist.

Noch einige Stunden vor seinem Weg in die Ewigkeit waren seine Gedanken, pflichtbewußt wie er war, bei der inhaltlichen Ausgestaltung seines/unseres gesamteuropäischen Magazins. Auf seinem Schreibtisch blieb ein angefangener Beitrag zu dieser Ausgabe, in dem er sich mit dem „Schleudertrauma des Europabürgers“, der nur mit flachbrüstigen Talkshows im Fernsehen gefüttert, anstatt mit einer zielgerichteten, verantwortungsvollen und vor allem von den Machtausübenden EU-Akteuren klaren sowie ungelogenen Europapolitik konfrontiert wird.

Im Namen aller Mitstreiter, Kolleginnen und Kollegen sage ich auch posthum ein großes Dankeschön und verneige mich vor unserem lieben Rudolf Dumont du Voitel, der uns/mir in steter Erinnerung bleibt. Wir vermissen ihn, denn er spiegelte in die Welt den „Stein der Weisen“.

Senator h.c. Peter Verbata M.A. rer. pol., geschäftsführender Vorstandsvorsitzender der FEK e.V.
im Namen des FEK-Vorstandes, Kuratoriums und Kollegiums




REQUIESCAT IN PACE – Sursum corda!6. Juli 2011

S.k.k.H. Otto von Habsburg Mit S.k.k.H. Dr. Otto von Habsburg ist einer der Gründerväter und Visionäre der Europäischen Idee von uns gegangen. Sein Leben war geprägt durch Pflichterfüllung, Bescheidenheit, absoluter Verläßlichkeit und stets einem Denken in großen und weiten Kategorien. Er war so etwas wie ein realistischer Visionär, wenn er zum Beispiel sagte: „Utopien vergehen, Visionen sind vorweggenommene Realität“.

Auch die Fördergesellschaft für Europäische Kommunikation (FEK) e. V. und das von ihr herausgegebene multilinguistische gesamteuropäische Medium EUROjournal pro management erleidet durch seinen Tod einen großen Verlust. Er war nicht nur ein Förderer und Träger der von ihr ausgelobten Auszeichnung, der Europamedaille Karl IV., sondern hat die Arbeit dieser gemeinnützigen europäischen Vereinigung stets unterstützt und auch in seinen Veröffentlichungen sehr wohlwollend erwähnt.

Wir alle sind aufgerufen, in seinem Geiste das große Aufbauwerk Europas fortzuführen. Zur derzeitigen Euro-Krise hätte er gesagt: „Das ist zwar nicht schön, ja sogar schlimm, aber es ist auf gar keinen Fall eine schlimme Tragödie, Europa muß da durch“. Wir alle, die ihn persönlich gekannt haben, werden noch lange Zeit seine tiefe Stimme im Ohr behalten und werden uns immer wieder fragen, was hätte er zu dem einen oder anderen Problem gesagt, wie hätte er die großen Herausforderungen bewältigt.

Der Mensch Otto von Habsburg ist gestorben, wir verneigen uns! Unser Mitgefühl gilt seiner Familie.

Seine Ideen und sein Geist werden uns auch zukünftig im Sinne des Wahlspruch seines Ahns Joseph II. „virtute et exemplo“ begleiten und beflügeln.

Dr. Ingo Friedrich, Präsident des Europäischen Wirtschaftssenats, Ehrenmitglied des Europäischen Parlamentes, FEK-Gründungsfachbeirat

Senator h.c. Peter Verbata M.A. rer. pol., geschäftsführender Vorstandsvorsitzender der FEK e.V.
im Namen des FEK-Vorstandes, Kuratoriums und Kollegiums





 

Die gemeinnützige FEK e.V. im Überblick:

Idee:
Unterstützung des Wissenstransfers aus allen Bereichen, den eine moderne und aufgeschlossene Gesellschaft innerhalb der europäischen Regionen braucht, und somit die Bemühungen der Erweiterung der Europäischen Union nachhaltig zu stärken.



mehr »



 

„Wer in der ersten Reihe bleiben will, braucht Spitzenleute hinter sich.“

Werden Sie Mitglied der Förder­ge­sell­schaft und nehmen Sie teil am Dialog mit 27 Ländern Europas aus den un­ter­schied­lich­sten Bereichen mit ungefilterten und nicht manipulierten Informationen, An­sich­ten, Aussichten und Analysen oder in­se­rie­ren Sie, um Ihre Zielgruppe auf einem neuen Weg zu erreichen.

Die Mitglieder des Fachbeirates (Kollegiums) finden Sie >hier<.



Der geschäftsführende Vor­stands­vor­sit­zen­de Senator h. c. Peter Verbata M.A. rer. pol., Dipl.-Journalist (Univ.) beantworten gerne Ihre Fragen.



mehr »



 

Das Medium der FEK e.V.

Das EUROjournal pro management unterstützt den Entwicklungsprozeß, der vom Dialog der Mitglieder und der Fördergesellschaft inhaltlich gestaltet, und redaktionell sowie professionell für einen breiten Leserkreis aufbereitet wird.



mehr »


Fördermitglieder und Sponsoren

NÜRNBERGER
NürnbergMesse
AFAG Messen & Ausstellungen
Funkhaus Nürnberg
Messe Erfurt
Schnellzeichner Klaus Haering
Reiterhof Wirsberg
PEMA - Lust auf Vollkorn
Kleines Museum auf der Peunt
IHK Oberfranken Bayreuth
ZKD Wien
Oberfranken Stiftung
Gemeinde Neudrossenfeld
Wirtschaftskomitee Deutschland e. V.
FEC-IJ
forensiceconomia@gmx.com